VERKEHR

Werner Siemens hatte 1867 erste Pläne für die Hoch- und U-Bahn enwickelt, erst 1893 erfolgte die Königliche Genemigung zum Bau der ersten Berliner Hochbahn auf Rechnung der Fa Siemens,und zwar im Süden der Stadt,  als Gegenstück zur nördl. S-Bahn Trasse dort, wo sie niemanden störte. Eröffnung 1902.

Auf Berliner Stadtgebiet wurde die Bahn auf Stelzen gestellt, die Stadt Charlottenburg bestand auf einer „Unterpflasterung“ und so verschwindet sie seit dem an der einstigen Stadtgrenze zwischen Nollendorf- und Wittenbergplatz im Untergrund.

Viele alte schöne Bahnhöfe wurden von Alfred Grenander (1899-1931)  Hausarchitekt der Hoch- und U-Bahn mit anderen Architekten  um die Jahrhundertwende entworfen, so der U-Bahnhof Wittenberg-Platz, der mit seiner kreuzförmigen Eingangs- und Schalterhalle in neoklassizistischer Form erbaut wurde.Außerdem die Bahnhöfe Schlesisches Tor, Kottbusser Tor, Eberswalder Straße und Oberbaum Brücke, Gleisdreieck und Sophie-Charlotte-Platz.

Der U-Bahnhof Bülow-Straße wurde 1902 vom Architekten Bruno Möhring gebaut, und von seinem Sohn Rudolf  nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut. Von 1980-1993 wurde der Bahnhof als „Türkischer Basar“ genutzt, mit der Betriebnahme der Linie U2 1993 wurde die Station wieder aufgenommen.

Zum Schluß ein Foto aus der Baugrube am Bahnhof Zoo, da, wo das Haus von Beate Uhse stand.

Nun streiten sich die Parteien um den Ausbau des Verkehrsnetzes!
Tramausbau oder Verlängerung der U-Bahn. Die Verlegung von Tramgleisen ist Kostengünstig und geht schnell, U-Bahnbau geht langsam, ist teuer aber entlastet die Straßen und transportiert mehr Menschen.
….mal abwarten….